Projekt 12 - Religion in Sozialraum und Gesellschaft
Ziele: Die säkulare Gesellschaft nimmt die Bedeutung des religiösen Lebens für das Gemeinwohl der Gesamtgesellschaft wahr. Gemeinsame Grundlagen der Religionen für das Zusammenleben werden deutlich. Tendenzen der Ausgrenzung von Religion aus dem öffentlichen Raum werden zurückgedrängt.
Die Verbindung zwischen dem religiösen und gesellschaftlichen Selbstverständnis der Bürgerinnen und Bürger bleibt in den gegenwärtigen Diskussionen oft verdeckt. Die Auffassung, Religion sei Privatsache und deren öffentliche gesellschaftliche Präsenz sei nach Möglichkeit einzudämmen (Laizismusdiskussion) gewinnt an Bedeutung.
Deshalb wird künfig neben den Gesprächen zwischen den Verantwortlichen der Religionen das praktische Zusammenwirken für Menschen unterschiedlicher Religion und Kultur in einem Sozialraum wichtig werden und die Wahrnehmung der Kirchen prägen. Eine vertiefte Kenntnis der unterschiedlichen religiösen Traditionen und Motivationslagen, der öffentlichen religiösen Diskurse, sowie ein gemeinsames Auftreten unterschiedlicher Religionsgemeinschaften in praktischen Projekten wird deshalb zunehmend wichtig werden.
Umsetzung:
- Gegenseitige Begegnungen, Wahrnehmung der Angebote und Wirkungen
- Kennenlernen der religiösen Grundlagen
- Feststellung gemeinsamer Grundlagen im religiösen und ethischen Bereich, in der Zielsetzung und in Angeboten
- Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
- Erprobung gemeinsamer Projekte für den Sozialraum.
